Krankheitsbild Parkinson – Nützliche Tipps für Angehörige

Bei der Erkrankung Parkinson sterben im Gehirn Zellen ab. Die Betroffenen leiden unter Muskelsteifheit, Koordinationsproblemen sowie verlangsamten Bewegungen und Zittern. Die Symptome und das Ausmaß sind individuell verschieden und die Ursachen weitgehend unbekannt. Die chronische Hirnerkrankung gilt als unheilbar. Der Verlauf hängt maßgeblich davon ab, wann sie erkannt wird. Umso wichtiger sind eine rechtzeitige Behandlung und Betreuung des Patienten. Nachfolgend erfahren Sie alles rund um den idealen Umgang mit Parkinson, den es gibt laut der Gardé Ambulanter Pflegedienst GmbH einige Dinge zu beachten.

Die Erkrankung und die weit reichenden Folgen akzeptieren

Wenn die Diagnose gestellt wird, gerät die Welt zunächst einmal aus den Fugen, nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für die Angehörigen. Es bedeutet, in der Zukunft mit einer chronischen Erkrankung zu leben, die immer weiter voranschreitet. Damit geht nicht nur die Sorge um den Patienten einher, sondern auch Angst vor den Veränderungen im Leben der Angehörigen. In unserer Beratung weisen die Spezialisten von Gardé darauf hin, dass der Betroffene und seine Angehörigen zumeist noch Zeit haben, den Umgang mit Parkinson zu üben, denn es ist gewöhnlich eine langsam fortschreitende Erkrankung.

Wie viel Hilfe und Unterstützung benötigt der Patient?

Der Patient benötigt meistens erst im fortgeschrittenen Stadium Hilfe beim Gehen, Anziehen, Essen, der Einnahme der Medikamente usw. Wie viel Unterstützung benötigt wird, kann sich während des Tages verändern. Es hängt zum Teil auch davon ab, wie gut die Medikamente gerade wirken. In manchen Phasen sind die Patienten aktiv und mobil und in anderen benötigen sie viel Unterstützung. Je weiter die Erkrankung fortschreitet, desto schwieriger wird der Umgang mit dem Parkinson-Patienten. Er kann sich häufig nicht mehr allein versorgen oder allein wohnen. Unterstützung und Entlastung kann ein Pflegedienst bieten.

Individueller Umgang mit Parkinson-Patienten

Der Umgang mit Parkinson-Patienten kann aufgrund der wechselnden Phasen oft verschieden sein. Für Sie als Angehörigen bedeutet dies, dass Sie einerseits aufmerksam sein, aber andererseits Ihrem Partner oder erkranktem Familienmitglied noch etwas zutrauen sollten. Bedenken Sie stets: Desto länger es dem Erkrankten gelingt, möglichst eigenständig zu bleiben, umso positiver wirkt sich das auf die Lebensqualität von allen Beteiligten aus. Versuchen Sie daher, gemeinsam aktiv zu bleiben und achten Sie darauf, dass die Wohnung sturz- und stolpersicher ist.

Fazit

Die Krankheit hat nicht nur große Auswirkungen auf den Betroffenen, sondern ebenso auf die Angehörigen, weil man sich auf die neue Situation erst einstellen muss. Mit der Diagnose sind viele Unsicherheiten verbunden. Die Gardé Ambulanter Pflegedienst GmbH empfiehlt, sich zunächst einmal sorgfältig über Parkinson zu informieren. Je mehr Sie darüber wissen, desto mehr Sicherheit werden Sie im Umgang mit dem Parkinson-Erkrankten gewinnen. Nehmen Sie die Herausforderungen gemeinsam in Angriff, üben Sie Rücksicht, Verständnis, Einfühlungsvermögen, Geduld und Fingerspitzengefühl.

 

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